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Aktuelles aus der AWO-Welt

9. Juli 2020

Feucht-fröhliches Vergnügen:

27 Kinder aus dem Amtsbereich Brieskow-Finkenheerd verbringen derzeit eine abenteuerliche Ferienwoche auf unserem AWO-Erlebnishof in Beeskow. Heute stand Floßbau auf dem Programm. Unter fachkundiger Anleitung waren die 9 bis 14jährigen konzentriert bei der Sache. Kaum verwunderlich, winkte als Belohnung schließlich eine Fahrt auf dem selbstgebauten Gefährt.
10. Juni 2020

"Bewohner dürfen wieder draußen spazieren gehen"

Daniela Windolff von der MOZ schrieb am 8. Juni 2020:

Angermünde (MOZ) Niemand darf rein, niemand darf raus. Wochenlang waren Besuche in Pflege- und Seniorenheimen verboten. Auch die Bewohner durften die Einrichtungen nicht verlassen. Keine Spaziergänge oder Besuche außerhalb, auch keine größeren Veranstaltungen im Heim.

"Für uns alle, Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige, war das eine sehr schwierige und anstrengende Zeit. Aber die meisten haben sehr verständnisvoll und vernünftig reagiert und unsere Mitarbeiter haben sich trotz der zusätzlichen Einschränkungen bemüht, den Alltag der Bewohner abwechslungsreich zu gestalten. Dafür kann ich allen gar nicht genug danken", sagt Doreen Gnorski, Leiterin des Awo-Seniorenzentrums am Stadtwall, das mit 100 Bewohnern die größte stationäre Pflegeeinrichtung in Angermünde ist.

Doch während die meisten Lebensbereiche schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren, ist in den Seniorenheimen Unsicherheit zu spüren, was hier wieder erlaubt werden darf. "Wir stehen in der Verantwortung für die Gesundheit der Bewohner und Mitarbeiter. Gleichzeitig verstehen wir auch die Sehnsucht, endlich wieder ihre Angehörigen treffen oder draußen spazieren gehen zu dürfen", sagt Doreen Gnorski, die deshalb oft mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark telefoniert.

Die erste Lockerung gab es zum Muttertag am 10. Mai. Zum ersten Mal durften Angehörige zu Besuch kommen. Einzeln, für eine Stunde, nach 24-stündiger Voranmeldung, mit Mundschutz, Abstand und unter Aufsicht. Die Wohnbereiche im Haus sind weiterhin für Besucher weitestgehend tabu. Seit Pfingsten gibt es weitere Erleichterungen für die Heimbewohner. "Sie dürfen die Einrichtung auf eigene Verantwortung verlassen, zum Beispiel zum Einkaufen oder um mit Angehörigen spazieren zu gehen, und müssen sich abmelden und unterschreiben", sagt Doreen Gnorski. Auch über die Hygiene- und Abstandsregeln werden sie aufgeklärt.

Die Amtsärztin der Uckermark, Dr. Manuela Hofmann, bestätigt diese Regelungen. "Das Gesundheitsamt handelt ausschließlich auf der Grundlage der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg. Die aktuelle Fassung vom 27. Mai sieht für Pflegeheime keine Besuchs- oder Ausgehverbote vor. Danach können Bewohner dieser Einrichtungen Besuch von einer Person erhalten, wenn die Betreiber der Einrichtungen unter anderem sicherstellen, dass der Zutritt gesteuert wird und ein wirksamer Schutz der Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet ist. Damit liegt die Verantwortung nicht beim Gesundheitsamt, das weder bei der Anordnung von Besuchsverboten noch jetzt bei der Aufhebung dieser Reglementierungen Vorgaben machte, sondern weiterhin bei den Einrichtungen selbst", so Dr. Hofmann.

Ellen Fährmann ist Mitglied im Bundesvorstand privater Pflegeanbieter und steht in ständigem Kontakt mit den Ministerien und dem Gesundheitsamt. Sie berät Pflegeeinrichtungen auch über aktuelle Handlungsempfehlungen. "Jede Lockerung bedeutet auch mehr Verantwortung. Pflegeheime sind nach wie vor sehr sensible Bereiche und am stärksten gefährdet, im Falle einer Infektion zum Hotspot zu werden", wirbt Ellen Fährman um Verständnis für die noch sehr vorsichtigen Lockerungen.

5. Juni 2020

Ferienzuschüsse für Familien – Land stellt 380.000 Euro zur Verfügung

Das Familienministerium unterstützt auch in diesem Jahr Brandenburger Fa-milien mit geringem Einkommen bei ihrem Urlaub und stellt dafür 380.000 Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung. „Ferienzeit ist Familienzeit, das gilt ganz besonders in diesen Tagen, in denen Familien wegen der Corona-bedingten Einschränkungen stark belastet sind. Darum freue ich mich ganz besonders über die Ferienzuschüsse, damit möglichst alle die Chance auf einen unbeschwerten Urlaub haben“, sagte Familienministerin Ursula Nonnemacher.

Die Ferienzuschüsse betragen acht Euro pro Übernachtung für jedes mitrei-sende Familienmitglied. Auch für die am 25. Juni beginnenden Sommerferien können noch Anträge beim Landesamt für Soziales und Versorgung gestellt wer-den. Familienministerin Ursula Nonnemacher: „Viele Familien könnten sich ohne diese Unterstützung keinen Urlaub leisten. Das betrifft vor allem Alleinerzie-hende und kinderreiche Familien. Gerade für Kinder ist das Verreisen in den Ferien etwas ganz Besonderes. Die gemeinsamen Erlebnisse mit der Familie stärken sie und verstärken die Bindung in der Familie. Ausruhen, Spaß haben und gemeinsam Neues entdecken – das wollen wir unterstützen.“ Im vergangenen Jahr profitierten mehr als 1.300 Familien von dem Angebot.

In diesem Jahr muss der geplante Urlaub sicher vermehrt in der Region stattfinden. Dafür gibt es zum Beispiel die „Familienferienstätten“, die mit ihren Angeboten die besonderen Bedürfnisse von Familien berücksichtigen. Nähere Informationen zu den in ganz Deutschland vorhandenen Familienferienstätten sind im Katalog „Ur-laub mit der Familie“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung und unter www.urlaub-mit-der-familie.de zu finden. Aber auch jede andere, für den Zweck der Familienerholung geeignete, Ferienunterkunft kann gewählt werden.

Ferienzuschüsse können Familien in Anspruch nehmen, die in Brandenburg woh-nen und nur über ein geringes Einkommen verfügen. Der Zuschuss soll für min-destens vier und höchstens 13 Übernachtungen gewährt werden und muss vor Reiseantritt beantragt werden. Alle Informationen zu den Förderbedingungen und Antragsformulare gibt es beim Landesamt für Soziales und Versorgung des Lan-des Brandenburg, Dezernat 53, Lipezker Straße 45, 03048 Cottbus, Telefon: 0355 2893-800 oder 0355 2893-853 oder unter www.lasv.brandenburg.de. Hinweis auf-grund der Corona-Pandemie: Bitte informieren Sie sich vorab, ob Ihr geplantes Urlaubsziel geöffnet hat!

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
Der Pressesprecher

29. Mai 2020

Herr Tabbert spielt auf

Wegen des Coronavirus gelten nach wie vor Kontakt-Beschränkungen. Herr Tabbert, ein Bewohner des AWO Seniorenzentrums "Am Stadtwall" in Angermünde, spielte deshalb Akkordion und - zauberte mit seiner musikalischen Einlage allen Bewohnern und Pflegern ein Lächeln ins Gesicht.

28. Mai 2020

Die AWO-Kita "Benjamin Blümchen" macht sich schick

Der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO Kita "Benjamin Blümchen" haben die Corona-Zeit genutzt und sowohl die Kita als auch die Spielsachen auf Vordermann gebracht.

27. Mai 2020

Unsere Coronaviren

"Jetzt sehen die Coronas gar nicht mehr so böse aus“ - Joleen 5 Jahre alt

Das diese winzigen Viren unser aller Leben gerade beeinflussen und niemand weiß, wie genau morgen aussieht, ist längst kein Geheimnis mehr. Auch wir, die AWO Integrationskita „Bummi“, versuchen jeden Tagen von Neuem, das Beste aus der Situation zu machen. Dabei merken wir immer wieder, dass dieses Thema selbst die Jüngsten von uns allen sehr beschäftigt. Aufgrund dessen greifen wir die aktuellen Umstände des Coronavirus immer wieder spielerisch im Kitaalltag auf.

Ein Beispiel dafür sind Coronaviren, die die Kinder mithilfe von Strohhalmen und Farbe hergestellt haben. Dabei sind interessante Gespräche zwischen uns und den Kindern entstanden.

„Die kann man gar nicht sehen, so klein sind die,“

„Mein Corona ist lila.“

„Nur mit einer Lupe kann man die sehen.“

„Oma's und Opa's werden ganz doll krank wegen die.“

25. Mai 2020

Konzert mit Abstand im AWO Quartierszentrum "Am Mühlenberg"

Das Landespolizeiorchester Brandenburg kam spontan für ein kleines Konzert vorbei. Neben den Bewohnern erfreuten sich auch die Nachbarn an der Musik.

Vielen Dank dafür!

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